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	<title>Comments on: Bindungsangst</title>
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		<title>By: Ana Tajder</title>
		<link>http://www.tajder.com/archives/336/comment-page-1#comment-540</link>
		<dc:creator>Ana Tajder</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 09:19:34 +0000</pubDate>
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		<description>Oliver, danke für den Kommentar. Ich lerne viel von dir.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oliver, danke für den Kommentar. Ich lerne viel von dir.</p>
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		<title>By: Oliver</title>
		<link>http://www.tajder.com/archives/336/comment-page-1#comment-505</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 03:15:22 +0000</pubDate>
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		<description>Die determinierung des Eigenen Verhaltens durch die Umwelt ist meiner Meinung nach nicht in Frage zu stellen. Es sollte sich jeder, der sich über Fehlschläge Gedanken macht als erstes jedoch fragen, was genau falsch lief um das gesuche zu erreichen und nicht warum man etwas falsches gesucht hat. 

Man kann sicherlich nicht einfach ändern was man liebt und hasst, aber man kann viel einfacher ändern wie man versucht sein Ziel zu erreichen und mit wem man diesen Weg gehen will.

Die Faulheit, sich mit den Menschen zu umgeben, die einem sowieso am nächsten sind und bei Problemen Ursachen zu suchen, die man nicht ändern kann, macht das Leben einfacher aber nicht gerade Lebenswert. Wer bei Fehlschlägen in Determination seinen Trost sucht muss früher oder später zu dem Schluss kommen dass man von Gott gehasst wird.

Sich selber als verbesserungswürdig zu erkennen und als verbesserungsfähig zu beweisen ist mit sicherheit schwieriger, aber gibt einem selber das Selbstwertgefühl das man braucht um eigene Schwächen, die man nicht so einfach ändern kann (i.e. sexuelle) zu akzeptieren. Dann kann man auch aktiv Befriedigung dieser suchen - mit Menschen die damit umgehen können - anstatt sich selber als ausgegrenzt anzusehen bloss weil die direkte Umgebung aus konservativer Augenwischerei heraus anderswo als normal gehandelte Präferenzen mit Verweis auf das Elternhaus o.ä. als &#039;abnormal&#039; einstuft.

Weder in einer Kultur wo jeder jeden und dessen Geschichte kennt weil man nie das Drof verlässt, noch in einer wo man das Foto von gestern Abend heute auf Facebook findet, kann man sich die Freiheit leisten, konsequenzlos durch die Gegend zu rennen. Das wichtigste ist, eine gesnde Balance zwischen Mut und Angst zu haben um Zugeständnisse machen zu können und nicht auf jeden hereinzufallen. Wer denkt dass man mit einem oberflächlichen Lebenstil weiterkommt darf sich nicht wundern wenn er schmerzhaft wie ein Stein über die Wasseroberfläche springt. Aber unter Wasser ist der Wiederstand mit Sicherheit schwerer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die determinierung des Eigenen Verhaltens durch die Umwelt ist meiner Meinung nach nicht in Frage zu stellen. Es sollte sich jeder, der sich über Fehlschläge Gedanken macht als erstes jedoch fragen, was genau falsch lief um das gesuche zu erreichen und nicht warum man etwas falsches gesucht hat. </p>
<p>Man kann sicherlich nicht einfach ändern was man liebt und hasst, aber man kann viel einfacher ändern wie man versucht sein Ziel zu erreichen und mit wem man diesen Weg gehen will.</p>
<p>Die Faulheit, sich mit den Menschen zu umgeben, die einem sowieso am nächsten sind und bei Problemen Ursachen zu suchen, die man nicht ändern kann, macht das Leben einfacher aber nicht gerade Lebenswert. Wer bei Fehlschlägen in Determination seinen Trost sucht muss früher oder später zu dem Schluss kommen dass man von Gott gehasst wird.</p>
<p>Sich selber als verbesserungswürdig zu erkennen und als verbesserungsfähig zu beweisen ist mit sicherheit schwieriger, aber gibt einem selber das Selbstwertgefühl das man braucht um eigene Schwächen, die man nicht so einfach ändern kann (i.e. sexuelle) zu akzeptieren. Dann kann man auch aktiv Befriedigung dieser suchen &#8211; mit Menschen die damit umgehen können &#8211; anstatt sich selber als ausgegrenzt anzusehen bloss weil die direkte Umgebung aus konservativer Augenwischerei heraus anderswo als normal gehandelte Präferenzen mit Verweis auf das Elternhaus o.ä. als &#8216;abnormal&#8217; einstuft.</p>
<p>Weder in einer Kultur wo jeder jeden und dessen Geschichte kennt weil man nie das Drof verlässt, noch in einer wo man das Foto von gestern Abend heute auf Facebook findet, kann man sich die Freiheit leisten, konsequenzlos durch die Gegend zu rennen. Das wichtigste ist, eine gesnde Balance zwischen Mut und Angst zu haben um Zugeständnisse machen zu können und nicht auf jeden hereinzufallen. Wer denkt dass man mit einem oberflächlichen Lebenstil weiterkommt darf sich nicht wundern wenn er schmerzhaft wie ein Stein über die Wasseroberfläche springt. Aber unter Wasser ist der Wiederstand mit Sicherheit schwerer.</p>
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