Simone's comment to my previous post

Something for my German speaking readers. I wanted to follow up on my previous entry – and before I did, I found almost the same description and opinion in Simone de Beauvoir’s “New York, mon amour” – her diary of her first visit to New York in 1947. Are times not changing after all? Unfortunately, there is no English translation of this book. “Wenn man in New York ankommt, erscheint einem der Glanz der Haare und des Teints wie ein Wunder – aber das ist ein Wunder, das viel Geld kostet. Eine andere Tatsache ist, wie ich glaube, besonders bezeichnend: die der Amerikanerin aufgezwungene Standardkleidung ist nicht bestimmt, ihrer Bequemlichkeit zu dienen;  diese Frauen, die bei jeder Gelegenheit so nachdrücklich ihre Unabhängigkeit fordern und deren Haltung dem Mann gegenüber so leicht aggressiv wird, ziehen sich für die Männer an: diese Absätze, die ihren Gang lähmen, diese zerbrechlichen Federn, diese Blumen mitten im Winter – all dieser Putz soll unzweifelhaft ihre Fraulichkeit unterstreichen und die Blicke der Männer anziehen. Tatsächlich ist die Toilette der Europäerin weniger unterwürfig.” Pg. 78